- Miriam Sch.-

zurück                                                                                                                          

   
Vorher-Nachher
Von
A wie:

- Ausbildung von (jungem) Pferd und Reiter oder
- aller Anfang ist schwer

bis Z wie:

- zum Glück gibt´s Regina oder
- Ziel erreicht oder
- ziemlich erfolgreich auf Turnier

Als ich anfing, Qui Beau zu reiten, war er 4 ½ Jahre alt (Ende 1994)
und war entsprechend ausgebildet. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt

zwar bereits mehrere Jahre Erfahrung und bildete mir ein, einigermaßen reiten zu können
(zumindest war ich von vorherigen Reitlehrern immer mit Lob überschüttet worden); aber ein
junges Pferd hatte ich noch nicht geritten – geschweige denn ausgebildet.
Qui Beaus vorheriger Besitzer überließ mir die „Ausbildung“ seines Pferdes allein – mit Hilfe
von Reitlehrern.
Dort hörte ich u. a. folgende Kommentare:
Dressur:
„Ach, der ist erst 5? Dann können wir max. 20 min. Unterricht reiten und ihn nicht voll belasten.
Wir reiten ein bisschen Trab und Galopp – ganze Bahn und Zirkel.“
Springen:
Reitlehrer: „Mmh, bei dem Hindernis bist du zu früh abgesprungen; bei dem anderen zu spät…“
Ich: „OK, wie kann ich das korrigieren?“
Reitlehrer: „???“
Ergo: eine Ausbildung hatte ich mir anders vorgestellt.

Ich kenne Regina seit ca. 1988 und war von Anfang an begeistert, wie sie es immer wieder
schaffte, selbst die schwierigsten Pferde mit einer scheinbaren Leichtigkeit gut zu reiten.
Als sie ca. im Februar 1996 plötzlich über unsere Stallgasse schlenderte, war ich erleichtert –
ich wusste, Regina kann mir helfen.

Wie befürchtet, hatte ich Qui Beau bis dato eher schlecht als recht „ausgebildet“ – er war
schwunglos, falsch aufgerichtet (=Unterhals) und für seine Größe war die Hinterhand viel zu
schwach.
Wir fingen also bei Null an…
Solche Fragen wie: „Was ist eine ganze/halbe Parade?“ „Warum, glaubst du, geht dein Pferd
so ungern rückwärts?“ „Welche Voraussetzungen braucht dein Pferd, um reell am Zügel
gehen zu können?“ irritierten mich – kein anderer Ausbilder stellte solche Fragen!!
Aber sie waren mehr als berechtigt. Und ich muss zu meiner Schande leider gestehen: ich
konnte sie nicht wirklich beantworten! Ich hatte mir nie wirklich Gedanken darüber gemacht…

Regina sensibilisierte mich für diese Basis, ohne die es meiner Meinung nach nicht geht –
das weiß ich mittlerweile!
Wir fingen also von vorne an: vorwärts, vorwärts, vorwärts! Abwärts in die Tiefe – über den
Rücken! Schwung erarbeiten! Ein knappes ¾ Jahr dachte ich: „Das wird NIE was!“
Aber auch dafür hatte Regina eine Antwort: „Dein Pferd muss sich erst neu bemuskeln. Woher
soll er die Muskeln, die er für die neue, ungewohnte Haltung benötigt, haben? Muskelaufbau
dauert! Hab’ Geduld!“
Und sieh da – es stimmte!
Und das Beste war: Regina hat immer daran festgehalten, dass das Pferd erst locker vorwärts-
abwärts gehen muss, bevor irgendetwas anderes darauf aufgebaut werden kann!
Sie hat diese Phase nicht eher beendet, bis das Etappenziel erreicht war.
Das war der Grundstein unseres Erfolges!
Aus meinem eher schlecht ausgebildeten Pferd (Veranlagung: Springen) wurde mit viel Geduld
und Hartnäckigkeit ein losgelassenes, schwungvolles Pferd, das die ersten Erfolge in A-Dressuren
erlangte.
Parallel arbeiteten wir mit Springgymnastik und Stangentreten an der Durchlässigkeit.
Auch hier habe ich erst bei Regina gelernt, dass es beim Springen nicht nur um die Höhe geht –
viel mehr eine Grundausbildung in Durchlässigkeit und „Zuhören“ ist die Basis.
Ein Pferd punktgenau vor den Sprung zu reiten, ihm rechtzeitig den Sprung zu zeigen, ihn auch
hier „am Band & Bein“ zu haben – das ist das Geheimnis!

Insgesamt haben wir uns in ein paar Jahren extrem weiterentwickelt – ohne Zwang und mit viel
Geduld und Spaß. Die Erfolge in A-Dressur + -Springen nahmen kein Ende.
Als Regina daraufhin eines Tages am Jahresanfang zu mir kam und sagte: „Dieses Jahr machen
wir zum Dressurjahr – dies Jahr gehst du deine erste L-Dressur.“ – Da hab ich herzlich gelacht
und ihr glatt ´nen Vogel gezeigt…
Aber es kam anders. Nachdem sie mir immer und immer wieder erklärt hat, wie man reell
Kurzkehrt reitet und was genau eigentlich versammelte Tempi sind, spürte ich plötzlich, wie
sich Qui Beau „groß machen“ konnte, wie er die Last auf die Hinterhand nahm – und dies mit
einer scheinbaren Leichtigkeit, dass ich total baff war – aber auch tierisch begeistert! Vor
allem aber stolz!
Das hatte ich alles allein aus eigener Kraft als Reiterin geschafft. Keine Bereiterin, die mein
Pferd ausgebildet hatte, das gut unter ihr ging – ich es aber nicht nachreiten konnte, weil ich
es nicht erarbeitet hatte – weil ich es nicht fühlte! Mit Reginas Hilfe „vom Boden“ haben
Qui Beau und ich Erfolge erzielt, von denen ich im Leben nicht geträumt hätte!
Wir verschmolzen zu einer Einheit!
L-Dressur- und Erfolge in Stilspringen der Kl.L gleichermaßen, unterstrichen die gelungene
Zusammenarbeit mit Regina und waren der Höhepunkt unserer gemeinsamen Arbeit.

10 Jahre lang hat Regina Qui Beau und mich begleitet – Unterricht, Ausbildung, Spaß, Turnier-
vorbereitung und – begleitung, seelische Unterstützung, Geduld, Mühe, Lob, Tadel, Freude und
Erfolg – alles war dabei!
Wir hatten in Regina unsere „Meisterin“ gefunden.
Nicht umsonst bin ich ab dem Jahr 2000, nachdem ich nach Harburg-Marmstorf gezogen war,
pro Strecke 40 km gefahren.

Mittlerweile weiß ich, dass solch eine „All-round-Managerin“ sehr schwer zu finden ist.
Und ich bin dankbar, dass ich die Chance hatte, Regina gefunden zu haben.

Miriam Sch. aus Hamburg
                                                                                              < zurück



  
                           - vorher -                                                          - nachher -


Kontakt

Regina Elmenthaler

Mobil:
0172-412 44 80

E-Mail:
reginaelmenthaler@gmx.de

[E-Mail senden!]







                                                                startseite | impressum                               © 2006 | reiten-mit-koepfchen.de